Unsere Ziele

 

1. Eltern stärken

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Eltern können ihre erzieherische Kompetenz im Umgang mit Medien in der Familie ausüben, indem sie auf ihre Kinder achten und als Gesprächspartner präsent sind. Um diese Rolle auszufüllen brauchen sie Unterstützung.

Informations-  und Bildungsangebote sind vor allem deshalb nötig, weil Eltern

  • selten selbst aktiv nach Informationen suchen und sie, wenn sie nach Informationen suchen,  vor dem Problem stehen, die richtige Auswahl zu treffen und die Informationen zu bewerten;
  • keine allzu großen Hürden sehen wollen und deshalb Angebote gut in das Umfeld der Familien integriert werden sollten;
  • Empfehlungen wollen, die sie gut auf die eigene Situation in der Familie übertragen können und die nicht zu weit von ihren eigenen Einschätzungen und Einstellungen abweichen sollten;
  • Informationen wollen, die Ihren Interessen und Informationsbedürfnissen entsprechen (z.B. über altersgerechte Angebote).

 

2. Innovative Konzepte

Wir entwickeln unser Angebot ständig weiter. Das ist wichtig vor allem, weil

  • ständig neue Medien und Mediennutzungsformen hinzukommen und alte überkommende Mediennutzungsmuster sich auflösen.
  • wir bestrebt sind Eltern und Fachkräften immer den neuesten Stand der Forschung und aktuelles Wissen über die gesetzlichen Grundlagen und Entwicklungen im Jugendmedienschutz zu vermitteln.
  • wir interaktive und moderne Methoden der Erwachsenenbildung anwenden wollen.

 

3. Fachliche Kompetenz

Elternbildung in Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen und Familienzentren zu Fragen der Mediennutzung und -wirkung, zu Potenzialen und Gefährdungen erfordern ein vertieftes und aktuelles Fachwissen zu den verschiedenen Medien, mit denen Kinder, Jugendliche und Familien heute umgehen. Diese werden als Schwerpunkte in der Weiterbildung aufgegriffen und ergänzt durch einen Workshop zu Arbeitstechniken und Methoden der Erwachsenenbildung. Über eine Lern- und Arbeitsplattform im Internet erhalten die Teilnehmer/innen regelmäßig Informationen, können Erfahrungen austauschen und werden auch außerhalb der Seminartage betreut. Eingeschlossen sind umfangreiche Materialien für die künftige Arbeit mit Eltern und Familien.

In Kurz-Workshops, eintägigen Seminaren und Informationsveranstaltungen  bieten wir außerdem Fortbildung für Fachkräfte an.

 

4. Angebote vernetzen

Um die medienpädagogische Elternarbeit in Brandenburg zu fördern ist für uns die Vernetzung

– mit lokalen Trägern und Akteuren,
– auf regionaler und Landesebene,
– auf Bundesebene.

ein wichtiges Anliegen.

Wir unterstützen die Zusammenarbeit auf kommunaler und Kreisebene im Rahmen von lokalen Bündnissen für Medienbildung,

Wir kooperieren auf Landesebene mit dem  Landesfachverband Medienpädagogik (lmb), dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM), dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und der Fachhochschule Potsdam. Die Aktion Kinder- und Jugendschutz ist Netzwerkpartner der Landesinitiative Medienkompetenz stärkt Brandenburg.

Mitarbeiter der AKJS sind vertreten in den Gremien der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK),  Der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien (BPJM).