Zu Hause lernen – mit Unterstützung der Eltern

Zu Hause lernen – mit Unterstützung der Eltern

Genügend Zeit, die entsprechenden Geräte, Wissen zum Stoff, das alles wurde von Eltern schon während des 1. Lockdowns im Frühjahr 2020 geleistet. Viele zeigten sich dieser Herausforderung gewachsen. Die Ergebnisse der deutschen Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times (KiDiCoTi) Befragung im Sommer 2020 zeigen jedoch, dass sich die meisten mehr Unterstützung von Seiten der Schulen wünschen.

In Bezug auf ihre Online-Skills schätzen sich die Eltern verhältnismäßig positiv ein. 63 Prozent haben den Eindruck, über ausreichende Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien zu verfügen, um das Online-Lernen ihres Kindes zu unterstützen. Auch hinsichtlich ihres Wissenstands zeigen sich viele Eltern selbstbewusst. 58 Prozent geben an, genügend Kenntnisse in den Schulfächern zu haben, um ihr Kind beim Lernen zu unterstützen. 56 Prozent fühlen sich zudem in der Lage, ihr Kind zu motivieren, wenn es das Interesse an den Schulaufgaben verloren hat oder dadurch frustriert war. Gut ein Drittel der Eltern (35%) hat den Eindruck, dass die Schulaufgaben zu anspruchsvoll für ihr Kind waren.

Die Organisation des neuen digitalen Schulalltags stellte für viele Eltern jedoh eine Heraausforderung dar: 42 Prozent der befragten Eltern fiel es schwer, einen Überblick über die Schulaufgaben ihres Kindes zu behalten.

Der Bericht gibt einen Überblick, wie Familien in Deutschland die Phase des Lockdowns erlebt haben und inwiefern dies ihre Mediennutzung verändert hat. Die Daten bestätigen im Wesentlichen die Erwartungen und die Ergebnisse anderer Studien, dass sich die Mediennutzung in der Zeit der Schulschließungen erhöht hat. Die Daten wurden im Sommer 2020 erhoben.

Quelle: Hans-Bredow-Institut / Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times (KiDiCoTi)

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