Digitaler Wandel – Perspektiven der Eltern-Medien-Beratung

Im Rahmen unseres Projekts „Eltern-Medien-Beratung“  laden wir ganz herzlich zu einer Fortbildungsveranstaltung ein.

Digitaler Wandel – Perspektiven der Eltern-Medien-Beratung

Seit 2009 bieten wir medienpädagogische Veranstaltungen für Eltern in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Schulen an. In diesem Zeitraum haben sich elementare Veränderungen vollzogen. Der Landtagsbeschluss „Medienkompetenz der Eltern weiter stärken“ hat der Bedeutung der Eltern für einen funktionierenden Jugendschutz im digitalen Zeitalter Rechnung getragen. Aktuell sind Schulen gefordert, den Rahmenlehrplan Medienbildung umzusetzen und wir beobachten zunehmende Anfragen nach Veranstaltungen für Eltern und Kinder. Gleichzeitig durchdringen neue digitale Techniken den Familienalltag in Form von Sprachassistenzsystemen und anderen KI-Techniken – „Alexa, wie hältst du es mit Jugendschutz?“ scheint erst der Beginn neu auftauchender Fragen zu sein. In diesem Jahr wollen wir uns im Rahmen unserer Fortbildungen für die Eltern-Medien-Beratung diesen Schwerpunkten widmen.

  • Termin: Mittwoch, den 15.05.2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr
  • Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam

Programm:

10.00 Begrüßung und Vorstellungsrunde

10.30 Digitale Zukunft und Jugendschutz, was brauchen wir? Intelligentes Risikomanagement,
Gefährdungsatlas der BPjM – Jessica Euler, AKJS

10.45 Medienbildung in der Schule – Vorstellung des Basiscurriculums Medienbildung des Rahmenlehrplans 1 – 10 (Christian Richter, LISUM) – Input und Diskussion

– Pause –

11.45 miteinander – nacheinander – hinterher?!? Intergenerative Angebote, Konzepte und Perspektiven (Beiträge aus der Praxis)

– Mittagspause –

13.15 Digitale Trends – Sprachassistenzsysteme, Digital Toys und anderes – wie ändert sich Familie? (Jessica Euler)

14.30 Praxis der Eltern-Medien-Beratung – Erfahrungsaustausch und kollegiale Beratung

15.45 Abschlussrunde und Absprachen

16.00 Ende

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung hier bitte bis Freitag, den 03. 05. 2019

Hinweis: Diese Veranstaltung richtet sich an Absolventen des Zertifikatskurses Eltern-Medien-Beratung der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg (AKJS)  und des Moduls Eltern-Medien-Beratung der Medienpädagogischen Zusatzqualifikation des lmb (Landesfachverband Medienbildung Brandenburg). 

 


100 Elternabende zur Medienerziehung 2017

Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg können ab sofort wieder Informations-Veranstaltungen zur Mediennutzung in der Familie anfragen. Das Projekt Eltern-Medien-Beratung der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) zur Durchführung von Elternabenden wird von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Land Brandenburg  finanziell unterstützt. Landesweit können 100 Veranstaltungen, auch mehrere an einer Einrichtung, gefördert werden.

Informationen für Eltern

Die “Eltern-Medien-BeraterInnen” haben eine zertifizierte Weiterbildung der Aktion Kinder- und Jugendschutz (in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg) absolviert und vermitteln ihr Wissen zum Umgang mit digitalen Medien u.a. auf Elternabenden, in Gesprächskreisen und Seminaren in Schulen und Kindertagesstätten, an Volkshochschulen und in Familienbildungsstätten. Eltern können sich zu Themen wie Handy und Smartphone, Computerspielen und Internetnutzung informieren und Sicherheit in der Begleitung der Mediennutzung ihres Kindes gewinnen. Wir bieten folgende Themen an:

  • Für Eltern von Vorschulkindern: „SpongeBob, Löwenzahn & Co. – Lust und Last von Fernsehen und Computer in der Erziehung”,
  • Für Eltern von Grundschulkindern: „Kinder im Internet – Was Eltern wissen sollten“,
  • Für Eltern von Jugendlichen: „Internet, Smartphone & Co. – die Faszination der digitalen Welt: Medienkompetenz für Jugendliche”.

 Kosten:

Das Programm wird von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Land Brandenburg gefördert. Zur vollständigen Deckung der Kosten erheben wir einen geringen Eigenbeitrag in Höhe von 40 Euro.

Anfragen:

Interessierte Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Familienbildung im Land Brandenburg können sich unter Elternabende/ über das Angebot informieren und sich direkt über das Anmeldeformular anmelden. Wenn Sie spezielle Fragen oder Themenwünsche haben, schreiben Sie an die E-Mail-Adresse anfragen@eltern-medien-beratung.de.

Kontakt:

Aktion Kinder- und Jugendschutz – Brandenburg e.V. (AKJS)
Breite Straße 7 A
14467 Potsdam
Telefon: 0331 – 951 3170
E-Mail: anfragen@eltern-medien-beratung.de
www.eltern-medien-beratung.de


Neue JIM-Studie erschienen

Die neue JIM-Studie ist da und kann ab sofort bestellt werden. Im Rahmen der JIM-Studie 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt.

Aus dem Inhalt:

  • Medienausstattung/ Freizeitaktivitäten / Medienbeschäftigung in der Freizeit
  • Glaubwürdigkeit der Medien
  • Bücher und Lesen
  • Radio, Musik, Spotify & Co.
  • Technische Aspekte der Internetnutzung / Inhaltliche Aspekte der Internetnutzung
  • WhatsApp, Instagram, Snapchat & Co.
  • TV, YouTube, Netflix & Co.
  • Wikipedia, Google & Co.
  • Digitale Spiele
  • Smartphone und Schule
  • Mobbing im Internet
  • Smartphone: Digitaler Stress oder Selbstbestimmung

Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Information durchgeführt. Neben einer aktuellen Standortbestimmung sollen die Daten zur Erarbeitung von Strategien und Ansatzpunkte für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit dienen.

Die JIM-Studie ist als Langzeitprojekt angelegt. So werden einerseits allgemeine Entwicklungen und Trends kontinuierlich abgebildet und dokumentiert, gleichzeitig werden in den einzelnen Untersuchungen spezifische Fragestellungen realisiert, um aktuelle Medienentwicklungen aufzugreifen.

Quelle: mpfs

Bestellung hier


Verträge mit Minderjährigen

Gültig oder nicht gültig? Das Jugendamt Märkisch-Oderland hat eine Information für Eltern zu Verträgen mit Minderjährigen herausgegeben. Darin enthalten sind die Regeln zu

  • Taschengeldparagraf,
  • Ferienjobs,
  • Kaufverträgen allgemein,
  • Jugendliche auf Reisen,
  • Tätowieren und Piercen,
  • Vertragsabschlüsse im Internet und auf dem Handy.

Der Informationsflyer kann  bezogen werden über

Landkreis Märkisch-Oderland
Jugendamt/Sachbereich Jugendförderung
Klosterstraße 14
15344 Strausberg

Flyer zum Download

Bild: Stephanie Hofschläger / pixelio


Jugendschutzprogramme – Neue Regeln

Seit dem 1. Oktober gilt der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV). Darin ist der Jugendschutz in den sogenannten Telemedien (Internet, Fernsehen, Radio, Mobile Medien) geregelt.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in ihrer Oktober-Sitzung neue Kriterien für die Eignungsanforderungen an Jugendschutzprogramme beschlossen. In diesem Zusammenhang wollen die für die Anerkennung zuständigen Selbstkontrollen (FSF, FSM, FSK, USK) zukünftig in eigener Verantwortung ein Gütesiegel vergeben, das neu entwickelt wurde und das Eltern und andere Nutzer zukünftig auf anerkannte und besonders hochwertige Jugendschutzprogramme aufmerksam machen soll. Jugendschutzprogramme können  auf den Geräten selbst eingerichtet werden und sollen Kinder und Jugendliche vor für sie ungeeigneten Inhalten schützen.

Nach dem neuen JMStV sind die vier anerkannten Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle ab sofort für die Durchführung des Anerkennungsverfahrens von Jugendschutzprogrammen zuständig.

 


Neue Weiterbildung Eltern-Medien-Beratung 2016-2017

Ab Oktober bieten wir wieder eine Weiterbildung “Eltern-Medien-Beratung” an. Um Eltern fachlich qualifiziert in Fragen der Medienerziehung beraten zu können benötigen pädagogische Fachkräfte aktuelles medienpädagogisches Fachwissen und entsprechende Kompetenzen in der Elternbildung und -beratung.

Die Weiterbildung gliedert sich in ein

  • Basismodul zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, den Chancen und Risiken der Mediennutzung und zu den Grundlagen des Jugendmedienschutzes und in ein
  • Aufbaumodul zu Moderationstechniken und Methoden der medienpädagogischen Elternbildung und –beratung.

Über eine Lern- und Arbeitsplattform im Internet erhalten Sie regelmäßig Informationen, können ihre Erfahrungen austauschen und werden auch außerhalb der Seminartage betreut. Darüber hinaus erhalten Sie Materialien für Ihre künftige Arbeit mit Eltern und Familien. Das Netzwerk der AKJS „Medienerziehung und Elternberatung“ betreut Sie auch nach der Fortbildung weiter. Weitere Informationen dazu unter Vernetzung.

Kurz und bündig

Was?  Eine Weiterbildung in thematisch zusammenhängenden Modulen zur medienpädagogischen Elternarbeit und Elternberatung mit E-Learning und Praxisprojekt.

Für wen?  Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe,Fachkräfte und Dozenten der Elternbildung, Fachkräfte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Eltern beraten und unterstützen.

Wann?  Basismodul: 2016 7.Okt.| 7.-9.Nov.  2017 10-12.Jan.| 22.-23. Feb.
Aufbaumodul: 2017 22.-24. März| 25.-26. April Abschlusscolloquium: 9. Juni 2017

Wo?  Die Weiterbildung findet statt im

  1. Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB), Königstr. 36b, 14109 Berlin
  2. Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ), Stahnsdorfer Str. 107, 14482 Potsdam

Welche Kosten?  Die Förderung aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport für das Basismodul ist bewilligt. Die Förderung für das Aufbaumodul wird bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg wird beantragt. Der Eigenbeitrag in 2016 beträgt 100,- €. Der Eigenbeitrag für die Teilnehmer/innen in 2017 beträgt 150,00 €

Fahrtkosten sowie Verpflegung und Übernachtungskosten im SFBB müssen selbst getragen werden. (8 € Mittagessen/ 24 € Übernachtung/Frühstück/Abendessen).

Welcher Abschluss?  Zertifikat der AKJS zum Eltern-Medien-Berater|zur Eltern-Medien-Beraterin nach Abschluss von Basis- und Aufbaumoduls, sowie qualifizierte Teilnahmebescheinigung der AKJS mit dem SFBB.

Die Weiterbildung ist ausgebucht.

Ausführliche Informations- und Bewerbungsunterlagen zum Download